Irland, Dublin - lange nicht mehr gespielt, gedaddelt, gezockt? Dann ab ins Token!
- lisalinas6
- 24. Feb. 2024
- 2 Min. Lesezeit

Zocken, Daddeln, Spielen und die Preisfrage: Macht Spielen glücklich? Nach Stunden im permanenten Flow im Dubliner Token können wir die Frage entschieden mit "Ja!" beantworten.
Wen Pixeloptik und niedrig aufgelöste Texturen nicht stören, der hat bei den Game-Klassikern hier in Dublin jede Menge Spaß. Die 90er-Computerspiele sind meist simpel und trotz manchmal unterirdischer Grafik ein ganz wunderbarer Zeitvertreib. Auch wer Spaß am Abschießen der Stahlkugel, am Flipperhebel und an blinkenden Highscore-Ständen hat, wer Super-Mario-Anhänger oder einfach ein Game-Nostalgiker ist, der nochmal Pac-Man spielen möchte, sie alle sind im Token gut aufgehoben. Leckere Burger, Chicken wings oder vegane Gerichte gibt's dort obendrein. Für einen Regentag in Dublin natürlich auch bestens geeignet, doch wer jetzt mit seinen Kiddies dort anrücken möchte hat Pech. Bis auf einige ausgewählte Tage, die vorher angekündigt werden, haben ansonsten nur 18+ Gäste Zutritt.

So leer (links) ist es nur eine Minute nach Öffnung. Wichtig! Das Token ist sehr gut besucht, es ist ratsam, möglichst direkt nach der Öffnung dort zu sein, sonst heißt es Schlange stehen.
Wir ergatterten für 20 Euro 32 Token und damit 32 Mal die Gelegenheit, alle Arcadegames und Flipper auszuprobieren.

Zunächst strebten wir ins Untergeschoss. Dort warten Flipper aller Art auf Game-Aficionados. Beim Adams Family Flipper schaffen wir mehrmals eine Freikugel. Ist halt wie Fahrradfahren, man verlernt es nie mehr ;-) Allerdings, alle Versuche, die Bewegung der Kugel durch Stoßen zu beeinflussen, führt zum bekannten Tilt-Mechanismus. So war es früher schon und daran hat sich bis heute nix geändert. Aaarrgh ...

Ja, wir sind nicht mehr ganz die Jüngsten, was man zweifelsohne daran erkennen kann, dass bei uns Jugenderinnerungen wach werden, als wir uns auf Pac-Man stürzen. Das Arcadespiel schlechthin und schon über 40 Jahre alt. 1980 brachte Namco das Spiel unter dem Namen Puck-Man in Japan auf den Markt. Für den US-Markt wurde es in Pac-Man umbenannt, niemand wollte riskieren, dass das Ding in "F...-Man" umgetauft wird. ;-) Der Designer soll auf die Idee der Spielfigur gekommen sein, als er eine Pizza mit einem fehlenden Stück sah, so die Legende. Jungedi, während wir verzweifelt mittels Joystick die Punkte im Labyrinth fressen, gibt es früher oder später natürlich kein Entrinnen vor den Störenfrieden Blinky, Inky, Pinky und Clyde. Vom maximalen Score, der bei 3.333.360 Punkten liegen soll, blieben wir natürlich weit entfernt. Anders als
der damals 8-jährige Jeffrey R. Yee, der 1982 in der US-Fernsehshow „Starcade“ auftrat und behauptete, nach mehrstündiger Spielzeit einen Punktestand von 6.131.940 erreicht zu haben. Dafür erhielt der Bursche am 5. Dezember 1982 ein Glückwunschschreiben von Präsident Ronald Reagan, der ihm zu dem Weltrekord gratulierte.
Fazit

Egal, ob an einem Regentag oder weil man in Dublin einfach mal Lust hat, etwas ganz Anderes zu machen - ein Besuch in Dublins "Token" lohnt sich. Token ist ein Restaurant, eine Bar, eine Retro-Arkade, ein Flippersalon und Veranstaltungsraum mit über 32 Spielmaschinen sowie einer Speisekarte mit leckeren Burgern, Chicken Wings, Desserts, Veganes u.v.m. sowie "Tacos-Dienstag" und Take away-Gerichten. Für Retro-Gamer ein absolutes Muss! Das Token sieht uns auf jeden Fall wieder.
Hier geht's zum Menü und hier zu den Getränken.
Wer dort essen möchte, sollte einen Platz reservieren. Besondere Stoßzeiten: 19 bis 21 Uhr. Es gibt des Weiteren Events, Filmvorführungen, Brettspiel-Treffen, Flipper-Ligen und Bier-Verkostungen. Aber dran denken: Strikt 18+ Zugang!
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